Sirenentest am Mittwoch, 23. Mai 2018

Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Aufgrund technischer Probleme beim Sirenentest vom 07. Februar 2018, wird am Mittwoch, 23. Mai 2018 in der ganzen Schweiz ein Sirenen-Wiederholungstest durchgeführt.

Der Kanton Glarus verfügt über ein flächendeckendes Netz von 35 Sirenen, mit denen die Alarmierung der Glarner Bevölkerung sichergestellt ist. Das Bundesamt für  Bevölkerungsschutz BABS sorgt in Zusammenarbeit mit dem Kanton Glarus, den drei Gemeinden und den drei Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme jederzeit betriebsbereit gehalten werden.

Am 23. Mai 2018 wird in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet. Ausgelöst wird zwischen 13.30 Uhr und 14.00 Uhr das Zeichen Allgemeiner  Alarm: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Ab 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr wird in den gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen das  Zeichen des Wasseralarms getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

Was gilt bei einem Sirenenalarm?

Für einen optimalen Schutz muss nicht nur die Funktionsfähigkeit der Sirenen sichergestellt sein, die Bevölkerung muss auch das richtige Verhalten bei einem Sirenenalarm  kennen. Wenn der Allgemeine Alarm ausserhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall  ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu verfolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der Wasseralarm bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet  sofort zu verlassen. Die Wasseralarm-Merkblätter finden Sie auf der Homepage der Gemeinde im Onlineschalter.


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