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Beschlüsse aus dem Gemeinderat

Medienmitteilung
 

Beschlüsse der Gemeinderatssitzungen vom 06. und 20. Mai sowie 03. und 17. Juni 2026

Wahl der Mitglieder für Vorsteherschaften und Delegierte
Der Gemeinderat hat die Vertretungen für die Amtsdauer 2026–2030 in verschiedenen Zweckverbänden gewählt. Für den Abwasserverband Glarnerland (AVG) werden Bruno Gallati (Näfels) und Marianne Hefti (Glarus) für die Vorsteherschaft vorgeschlagen; zudem wurden sechs Delegierte gewählt. Beim Zweckverband Abfallentsorgung Glarnerland (ZAG) wird Marianne Hefti zur Wahl in die Vorsteherschaft vorgeschlagen, während die bisherigen Delegierten in ihrem Amt bestätigt wurden. Die aktualisierten Verzeichnisse sind auf der Website der Gemeinde einsehbar.

Konstituierung der neuen Bildungskommission
In Umsetzung des revidierten kantonalen Bildungsgesetzes hat der Gemeinderat die Mitglieder der neuen Bildungskommission für die Amtsdauer 2026–2030 gewählt. Das Gremium, welches direkt dem Gemeinderat zugeordnet ist und die strategische Führung der Schule verantwortet, besteht aus der neuen Vorsteherin des Ressorts Bildung, Gemeinderätin Olivia Lattmann (Näfels), sowie den Fachmitgliedern Martin Winteler (Näfels), Elisabeth Brugger (Mollis), Hans Stutz (Wallisellen) und Hazal Imre (Zürich). Die Kommission nimmt ihre Arbeit am 1. August 2026 auf.

Neue Verordnung über Schule und Bildung genehmigt
Der Gemeinderat hat die neue Verordnung über Schule und Bildung der Gemeinde Glarus Nord (Bildungsverordnung) verabschiedet. Die Verordnung konsolidiert bisherige Einzelreglemente zu Themen wie Absenzen, Schülertransporten sowie Schulreisen und Lagern. Damit wird die Übersichtlichkeit der kommunalen Regelwerke im Bildungsbereich gesteigert und die Zuständigkeiten werden im Einklang mit der kantonalen Gesetzgebung geklärt. Die Verordnung tritt per 1. August 2026 in Kraft.

Zulässigkeit des Gemeindeversammlungsantrags zu Nutzungsgebühren
Der Gemeinderat hat den Antrag von Kaj Weibel, Karin Mattli et al. mit dem Titel «Nutzungsgebühren senken – Dorfleben stärken» als rechtlich zulässig erklärt. Der Antrag verlangt eine Anpassung der Gemeindeordnung, um ermässigte Tarife für die Nutzung öffentlicher Infrastruktur bei gemeinnützigen Anlässen festzulegen. Das Geschäft wird den Stimmberechtigten an einer der kommenden Gemeindeversammlungen zur Behandlung vorgelegt.

Sanierung der Eingangstüren an Schulhäusern
Für die Sanierung der Eingangstüren an verschiedenen Schulstandorten (u. a. Mollis, Oberurnen, Niederurnen und Obstalden) hat der Gemeinderat eine gebundene Ausgabe von CHF 240'000 genehmigt. Viele der bestehenden Türen entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften für Evakuierungen und weisen altersbedingte Schäden sowie energetische Mängel auf. Die Arbeiten wurden an die Mühlethaler+Fischli AG aus Näfels vergeben.

Ersatz der Notbeleuchtung in der lintharena
Der Gemeinderat hat einen Verpflichtungskredit von CHF 70'000 für die Sanierung der Beleuchtung und den Umbau der Notstromanlage in der lintharena genehmigt. Da die bisherigen Leuchtmittel in den Nasszellen, WC-Anlagen sowie Hotelzimmern veraltet sind und deren Beschaffung zunehmend schwierig wird, erfolgt eine Umstellung auf energieeffiziente LED-Technologie. Gleichzeitig wird die Notstromanlage nach 22 Betriebsjahren saniert und mit neuen Akkus bestückt, um die Sicherheit im Gebäude bei Stromausfällen weiterhin vollumfänglich zu gewährleisten.

Behebung von Lawinenschäden auf der Mittleren Fronalp
Zur Instandstellung der Alpgebäude auf der Mittleren Fronalp hat der Gemeinderat eine gebundene Ausgabe von CHF 50'000 bewilligt. Eine Staublawine hatte Ende März erhebliche Schäden am Kuhstall und am Milchzimmer verursacht. Da die Kostengutsprache der glarnerSach vorliegt, erfolgt die Finanzierung für die Gemeinde kostenneutral. Die Reparaturen werden umgehend ausgeführt, um den Betrieb auf der Alp für die kommende Saison sicherzustellen.

Dritte Etappe der Bodenaufwertung Hänggelgiessen-Tschachen
Der Gemeinderat hat die gebundene Ausgabe und eine Kreditüberschreitung von CHF 108'000 für die Fortführung des Projekts Bodenaufwertung im Gebiet Hänggelgiessen-Tschachen in Bilten genehmigt. Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und die Schaffung zusätzlicher Fruchtfolgeflächen durch die Verwertung von geeignetem Oberbodenmaterial. Dank einer Kostenbeteiligung der Gemeinde Glarus belaufen sich die Nettokosten für Glarus Nord auf rund CHF 20'500.

Bewilligung für verschiedene Grossanlässe
Der Gemeinderat hat die Durchführung mehrerer Grossveranstaltungen bewilligt. Für den Tag der offenen Tür auf der neuen Rega-Basis in Mollis am 20. Juni 2026 wurde die definitive Durchführungsbewilligung erteilt. Ebenso wurden Grundsatzbewilligungen für den Alpabzug Näfels am 30. September 2026 sowie für die Fachmesse 12. EXPO Energietechnik im Juni 2027 auf dem Flugplatzareal Mollis ausgesprochen.

Gemeinde Glarus Nord
Gemeindekanzlei, Kommunikation
06. Juli 2026

Medienmitteilung [pdf, 138 KB]