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 Alle unsere Pässe

Alle unsere Pässe

Pässe und Übergänge in Glarus Nord

Wo es Berge und Täler hat, da hat es meist auch Pässe. Das trifft natürlich auch auf Glarus Nord zu. Wobei unsere Pässe, mit Ausnahme der Kerenzerbergstrasse, keinerlei wirtschaftliche oder verkehrstechnische Bedeutung haben. Selbst die Abschnitte, die befahren werden könnten, sind grossenteils mit Fahrverboten belegt. Das macht sie zu bevorzugten Zielen für Biker und Wanderer.

Die Täler und Berge der westlichen und der östlichen Hälfte der Gemeinde unterscheiden sich deutlich.
Im Osten liegen die Täler und Pässe so, dass man ein ganzes Netz an Verbindungen zur Auswahl hat.
Im Westen zweigen die Täler rechtwinklig von Tal der Linth ab und die Wände zwischen diesen Tälern sind recht schroff. Hier führen die meisten Pässe in Täler ausserhalb der Gemeinde.

Hinweis zur Tabelle
-> Namen in Anführungszeichen sind auf der Karte 1 : 25'000 nicht verzeichnet
-> Höhenangaben in Anführungszeichen sind auf der Karte 1 : 25'000 nicht eingetragen

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Name
Höhe
max. von nach
Westseite
Rossweidhöchi
1424
T2 Niederurner Täli Trepsental
Scheidegg
1431
T2 Schwändital Trepsental
Wänifurggel
1610
T2 Niederurner Täli Schwändital
Lochegg
1535
T2 Oberurner Tal Schwändital
Boggenmoor / Näfelser Berg
"1290"
T2 Schwändital Oberseetal
Furggeli (Rauti)
1599
T5 Oberseetal Näfels
Bockmattlipass
1809
T4 Oberseetal / Ahornen Trepsental
Schneeschmelzi / Furgge
1905
T4 Oberseetal Wägital
Haubizli
"1870"
T6 Schwändital Oberseetal / Ahornen
"Rossalpelifurggel"
"1920"
T5 Oberseetal Wägital
Längeneggpass / Lachengrat
1814
T2 Oberseetal Klöntal
Dejen
"2050"
T2 Klöntal Netstal
Ostseite
Robmen
1750
T2 Obstalden Mürtschenalp
Mürtschenfurggel
1840
T2 Filzbach / Tal Mürtschenalp
Murgseefurggel
1985
T2 Mürtschenalp Murgtal
P. 2307 (Schwarzstöckli)
2307
T2 Murgseefurggel Schwarzstöckliplateau
Rotärd
2216
T2 Mürtschenalp Schwarzstöckliplateau
Fronalppass
1861
T2 Fronalp Spaneggsee / Mürtschenalp
"Fronalpscharte" (P. 1778)
1778
T5 Untere Fronalp Spaneggsee
Fedensattel
1703
T5 Mullernalp Talsee
Ober Ruestel
1389
T2 Untere Fronalp Ennetberge
Kerenzer-Übergänge
1629
T2 Mollis / Mullernalp Habergschwänd / Filzbach

Rossweidhöchi
Vor allem bei Bikern beliebter Übergang vom Niederurner Täli ins Trepsental.
Für Wander ist die Trepsenseite eher weit und langweilig. Sie können von P. 1424 oder via Muesalp zum Mälchterli hochsteigen, von wo eine Wegspur auf dem Grat über den Stockberg bis nach Siebnen führt. Von dieser Route kann in jede Ortschaft der oberen March abgestiegen werden.
Berggasthaus Hirzli im Bodenberg im Niederurner Täli.
Schwierigkeit: Feldrederten bis Passhöhe = T2, sonst = T1

Scheidegg
Einfacher Übergang aus dem Schwändital ins Trepsental. Markierte Route(n), oben recht sumpfig.
Für Wander ist die Trepsenseite eher weit und langweilig. Als Alternative bietet sich der Abstieg via Schwarzenegghöchi zum Wägitalersee an.
Besenbeizen im Hüsliberg und im Twing im Schwändital.
Schwierigkeit: T2, beidseitig bis weit hinauf Fahrstrassen oder -wege

Wänifurggel
Einfacher Übergang von Mettmen im Niederurner Täli ins Schwändital.
Ab Mettmen markierte Route, oben stellenweise vernässt. Dort, wo Wasser austritt, werden häufig Versteinerungen (Seelilien) ausgewaschen.
Der Weg hat auf der Schwänditalseite keine richtige Fortsetzung, die markierte Route führt Richtung Wageten - Lochegg. Der Abstieg zur Strasse geht einfach quer über die Weiden runter.
Berggasthaus Hirzli im Bodenberg im Niederurner Täli; Besenbeizen im Hüsliberg und im Twing im Schwändital.
Schwierigkeit: T2

Lochegg
Einfacher Übergang vom Oberurner Tal ins Schwändital.
Markierte Route, auf der Schwänditalseite führt ein Fahrweg fast bis zum höchsten Punkt.
P.1535 kann auch vom Niederurner Täli ab P. 1046 in der Nähe der Leidrus auf kaum mehr auffindbaren Wegspuren erreicht werden.
Berggasthaus Hirzli im Bodenberg im Niederurner Täli; Besenbeizen im Hüsliberg und im Twing im Schwändital.
Schwierigkeit: T2, auf Schwänditalseite bis weit hinauf Fahrweg

Boggenmoor / Näfelser Berg
Einfacher Übergang aus dem Schwändital ins Oberseetal, siehe auch hier
Besenbeizen im Hüsliberg und im Twing im Schwändital; Berggasthäuser am Obersee und im Rütiberg.
Schwierigkeit: T2, beidseitig bis weit hinauf Fahrweg

Furggeli (Rauti)
Schwieriger Übergang vom Oberseetal nach Näfels, siehe auch hier
Schwierigkeit: T5, Obersee bis Passhöhe T4

Bockmattlipass
Kreuzungspunkt der markierten Wege von Ahornen, aus dem Trepsental via Bockmattlihütte und aus dem Wägital via Schneeschmelzi.
Von Ahornen aus blau-weiss markiert, aus dem Trepsental recht steil und aus dem Wägital via Schneeschmelzi (ebenfalls blau-weiss) recht weit.
Schwierigkeit: T4 von Ahornen und via Schneeschmelzi, T3 aus dem Trepsental

Schneeschmelzi / Furgge
Übergang aus dem Wägital zum Bockmattlipass und weiter nach Ahornen oder dem Trepsental.
Schwierigkeit: T4 von Ahornen, T2 aus dem Wägital

Haubizli
Extrem steiler und technisch anspruchsvoller Anstieg von der Scheidegg zum Bockmattli-Grat. Nur noch vereinzelte Markierungen sichtbar. Der Anstieg führt auf den Grat beim Bockmattli und von dort zum Bockmattlipass (siehe oben).
Schwierigkeit: T6 (Scheidegg bis Grathöhe)

"Rossalpelifurggel"
Zugang zum Grat Brünnelistock - Zindlenspitz vom Sulzboden über die dortigen Wildheuplanggen. Recht steil und ausgesetzt, der Ein-/Ausstieg ist beim Felskopf etwas südlich P. 1902.
Schwierigkeit: T5 aus dem Oberseetal, T3 aus dem Wägital

Längeneggpass / Lachengrat
Vor allem bei Bikern beliebter Übergang vom Oberseetal ins Klöntal. Für Wander Zugang zu der Gratwanderung Breitchamm - Schijen.
Diverse Berggasthäuser im Obersee- und Klöntal.
Schwierigkeit: T2

Dejen
Kein eigentlicher Pass, eher ein Sattel oberhalb der Gumenplatte. Dient als Übergang von Dejen / Schijen zur Auerenalp / Wiggis. Markierte Route; alternativer Zugang vom Klöntal via Herbrig - Schiterböden.
Besenbeiz auf Dejen
Schwierigkeit: T2

Robmen
Einfacher Übergang von Obstalden / Hüttenberge zur Mürtschenalp.
Berggasthäuser Hüttenberge und am Murgsee.
Schwierigkeit: T2

Mürtschenfurggel
Recht weiter und anstrengender Übergang von Filzbach / Tal zur Mürtschenalp.
Berggasthäuser am Talsee und am Murgsee.
Schwierigkeit: T2

Murgseefurggel
Übergang von der Mürtschenalp zu den Murgseen und zum Weg Richtung Schwarzstöckli; duchgehend markiert.
Berggasthaus am Murgsee.
Schwierigkeit: T2

P. 2307 (Schwarzstöckli)
Sattel am Fuss des Schwarzstöcklis, Zugang ab der Murgseefurggel zu allen Routen in der Schwarzstöckli-Umgebung. Markierte Wege.
Schwierigkeit: T2

Rotärd
Übergang vom Schilttal zur Mürtschenalp und zu den Wegen Richtung Schwarzstöckli und Richtung Schilt. Markierte Wege.
Berggasthäuser in Aeugsten und auf der Fronalp.
Schwierigkeit: T2

Fronalppass
Übergang von Fronalp Ober Stafel zum Spaneggsee / Tal / Filzbach, zur Mürtschenfurggel und Richtung Schilt. Markierte Wege.
Berggasthäuser auf der Fronalp.
Schwierigkeit: T2

"Fronalpscharte" (P. 1778)
Recht schwieriger, selten begangener Übergang von Mullern oder Fronalp Unter Stafel nach Zelsegg / Fronalp Ober Stafel. Auf Fronalp Unter Stafel-Seite Stahlseil.
Berggasthäuser auf der Fronalp.
Schwierigkeit: T5 auf Fronalp Unter Stafel-Seite, T4 auf Zelsegg-Seite

Fedensattel
Übergang von Mullernalp zum Tal(alp)see / Filzbach und zur Wegspur Richtung Leiststock - Nüenchamm.
Auf Mullernseite Wegspur, nicht markiert. Der Auf-/Abstieg zum Talsee ist steil und heikel und wird praktisch nur von Jägern begangen.
Bei der Route zum Nüenchamm ist der Hang unter dem Leiststock steil und ausgesetzt. Dem Drahtseil dort nicht unbedingt vertrauen!
Der markante "Zeigefinger" im Grat liegt gleich eben dem Fedensattel und kann von dort aus leicht (T4) bestiegen werden.
Berggasthaus Alpenrösli, Mullern.
Schwierigkeit: T3 auf Mullernseite, T5 für Auf-/Abstieg zum Talsee, T4 für Fortsetzung Richtung Nüenchamm, T5 für Fortsetzung Richtung Schijenstock

Ober Ruestel
Übergang von Fronalp Unter Stafel in die Ennetberge. Markiert, beliebte Bikerroute.
Berggasthäuser auf der Fronalp.
Schwierigkeit: kurzes Stück T2, sonst praktisch durchgehend Fahrstrassen

Kerenzer-Übergänge
Zwischen Mollis / Mullernalp und Habergschwänd / Filzbach gibt es zahlreiche Varianten.
Der unterste Weg entspricht teilweise dem alten Römerweg und verläuft zwischen 'Vor dem Wald' und dem Römerturm durch den Britternwald unterhalb der Fahrstrasse.
Die nächst höhere Variante ist die Kerenzerbergstrasse, die von "Gümmelern" (Rennvelo-Fahrern) frequentiert wird.
Wenig ambitionierte Biker wählen den Fahrweg über Brittern, der bei Chappelen (P. 600) von der Strasse abzweigt (ca. 400 m Feldweg).
Eine weitere Bikerroute verläuft via Niderschlacht auf knapp 1000 m.
Dieser Weg kann auch von Mullern auf der untern Ziger-Highway-Route Richtung Obstock erreicht werden.
Diese verläuft via Unter Nüen - Stäfeli ins Habergschwänd.
Die obere Variante des Ziger-Highways führt via Rietegg - Chrampfegg - Stäfeli ins Habergschwänd.
Beim Rietegg kann auch weiter zu P. 1629 aufgestiegen werden, von wo der Weg via Oberst Nüen ins Habergschwänd führt.
Eine knappe Wegspur führt auch via Rietbödeli, wo früher die Sesselbahn endete, nach Oberst Nüen.
Und schliesslich die oberste Variante: Vom Rietbödeli via Rietstöckli auf den Nüenchamm und dort auf dem Weg über Stäfeli (P. 1432; nicht identisch mit Stäfeli, P. 1398) ins Habergschwänd.
Berggasthäuser auf der Fronalp- und Filzbacher-Seite.
Schwierigkeit: Bergwege meist T2, Fahrstrassen und -wege T1; praktisch alles markiert.