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Kommunale Energieplanung

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 07.09.2022 die kommunale Energieplanung beschlossen. Grundeigentümerinnen und/oder Bauherrschaften dient sie als wichtiges Informationsdokument.

Die kommunale Energieplanung bezweckt die nachhaltige Versorgung der Gemeinde mit Wärmeenergie. Sie ist ein Planungsinstrument zur Umsetzung der kommunalen energiepolitischen Ziele. Beispielweise einer CO2-Reduktion um 60% bis 2035.

Die Energieplanung koordiniert räumlich die lokal anfallenden, erneuerbaren Energiepotenziale und Abwärmequellen mit der Wärmenachfrage. Ziel ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ortsgebundene Abwärme und erneuerbare Energien in dafür geeigneten Gebieten genutzt werden und Doppelspurigkeiten bei der Versorgung mit leitungsgebundenen Energiesystemen vermieden werden. Die kommunale Energieplanung besteht aus einem Bericht und einer Karte.

Dokumente

Kontaktperson für Fragen zur Energieplanung
Marco Fischli
Abteilungsleitung Raum-/Verkehrsplanung
Telefon 058 611 73 21
raumplanung@glarus-nord.ch

Zusätzliche Informationen

Energieinfoportal - Heizungsersatz, Kosten und Förderung im Überblick:

Kantonale Energiefachstelle, Departement Bau und Umwelt

Seit 2023 ist der Neubau und Ersatz von Öl- und Gasheizungen in Wohnbauten im Kanton Glarus gesetzlich verboten. Um Liegenschaftsbesitzer dabei zu unterstützen, beim Ersatz ein geeignetes erneuerbares Heizsystem zu finden, hat der Kanton gemeinsam mit den Gemeinden ein Energieinfoportal entwickelt.

Auf dem neuen Energieinfoportal finden interessierte Liegenschaftseigentümer ab sofort das Heizsystem mit erneuerbarer Energie, das der Kanton und die Gemeinde für ihr Gebäude empfehlen. Dabei können sie ihre Adresse eingeben und es werden drei geeignete Heizsysteme vorgeschlagen. Neben Informationen zu den möglichen Heizsystemen werden auch Richtpreise zu den Kosten und Informationen zum C02-Ausstoss angezeigt. Das Tool wurde in Zusammenarbeit der Gemeinden Glarus Nord, Glarus und Glarus Süd, der technischen Betriebe und der Kehrichtverwertungsanlage Linth unter der Leitung des Kantons Glarus erstellt. Er basiert auf den kommunalen Energieplanungen.

Ein erster Überblick

Bei den Empfehlungen handelt es sich um eine erste Information. Diese werden auf Grundlage verschiedener Datenquellen automatisch erstellt. Die örtlichen Gegebenheiten, die Kosten sowie die Umsetzbarkeit sollten im Detail geprüft werden. Notwendige Bewilligungen müssen eingeholt und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Das Energieportal kann eine detaillierte Beratung durch eine Energiefachperson nicht ersetzen. Eine individuelle, kostenlose Beratung erhalten Liegenschaftsbesitzer bei www.erneuerbarheizen.ch.